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Zahnräder auf dem Prüfstand

       
Höchste Genauigkeit dank der Schneckengetriebe von norelem
     

Im Rahmen einer Projektarbeit haben Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg den Prototypen eines Zahnradprüfstandes weiterentwickelt und bis zur Einsatzreife gebracht. Damit lässt sich der Parallelitätsfehler von Zahnrädern sehr genau bestimmen. Besonders hilfreich waren dabei die wartungsfreien Schneckengetriebe Zink aus dem Sortiment von norelem.
     
Mit dem Zahnradprüfstand „Rotax“ der OTH Regensburg können 3D-gedrucke Kunststoffzahnräder mit unterschiedlichen Kennwerten auf Langlebigkeit, Verschleiß und Geräuschentwicklung getestet werden. Außerdem lassen sich weitere Eigenschaften wie Drehmoment, Drehzahl oder Temperatur messen und dokumentieren.
     

Eine Herausforderung bei der Konstruktion des Prüfstands bestand darin, eine axiale und eine radiale Einstellungsmöglichkeit zu realisieren – bei gleichzeitiger Anbindung der Antriebswelle an ein Tauchbecken. Mithilfe von zwei Lineareinheiten lässt sich nun sowohl die Antriebswelle als auch die Abtriebswelle in axialer Richtung verschieben.
     
Ein Schneckengetriebe von norelem ermöglicht es zudem, die Antriebswelle radial zu verstellen, wodurch der Schräglauf von Zahnrädern getestet werden kann. Durch die hohe Übersetzung des Schneckengetriebes lässt sich die Parallelitätsabweichung mit einer Genauigkeit von 0,1° einstellen. Die Winkelverstellung kann anhand einer selbst entwickelten und 3D-gedruckten Skala einfach abgelesen werden.
     

Durch die Positionierung der Zahnräder in einem Tauchbecken können sie in Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Viskositäten getestet und ihre Lebensdauer oder Laufeigenschaften in verschiedenen Ölen oder Kühlmitteln ermittelt werden.